Pille & Co.

Auf dem Bild steht oben Pille & Co. im Fluss und See. Darunter ist ein Foto mit gelbem Hintergrund und einigen verschiedenen Blistern von Arzneimitteln.

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Die Belastung von Gewässern durch Schadstoffe im Abwasser nimmt europaweit zu. Besonders problematisch sind Rückstände von Medikamenten wie Schmerzmittel, Antibiotika oder Hormone, die über die Kanalisation in Flüsse und Seen gelangen. Diese Stoffe sind biologisch schwer abbaubar und können die Ökosysteme nachhaltig schädigen – von der Beeinträchtigung der Wasserqualität bis hin zu Risiken für Fische und andere Lebewesen.

Die Europäische Union arbeitet derzeit an einer neuen Richtlinie, die strengere Grenzwerte und eine bessere Überwachung vorsieht. Ziel ist es, die Belastung durch Chemikalien aus Industrie und Pharmazie deutlich zu reduzieren. Dabei stehen auch sogenannte Ewigkeitschemikalien (PFAS) im Fokus, die extrem langlebig sind und sich in der Umwelt anreichern.

Für Verbraucher bedeutet das: Jeder Medikamentenkonsum hat indirekte Auswirkungen auf die Umwelt. Experten fordern daher mehr Aufklärung über die richtige Nutzung und Entsorgung von Arzneimitteln sowie Investitionen in moderne Klärtechnik, die Schadstoffe besser herausfiltern kann.

Die Diskussion zeigt, dass sauberes Wasser nicht selbstverständlich ist. Nur durch konsequenten Klimaschutz und Umweltpolitik kann die Qualität unserer Flüsse und Seen langfristig gesichert werden.

Wollen Sie mehr über die Umweltherausforderungen und unsere Trockentrenntoiletten erfahren, bleiben Sie neugierig, folgen Sie uns und tragen zu einer effizienteren Ressourcennutzung bei.

Quelle: https://taz.de/Schadstoffe-im-Abwasser/!6114483/

Foto: https://www.pexels.com/de-de/foto/gesund-gelb-klinik-krankenhaus-4210611/

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